Das war unser Geburtstags-Festival: 5 Jahre UFER-Projekte

Dieses Wochenende wurde gefeiert! In allen vier UFER-Gärten haben wir von Freitag bis Sonntag die Pforten geöffnet, Buffets gefüllt und geleert, zusammen getanzt, gequatscht und genossen.

festivalSeit über fünf Jahren sorgen die UFER-Projekte jetzt für grüne Freiräume in der Stadt und verschiedenste Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung. Zur Geburtstagsfeier haben wir deshalb auch neue Geschenke hergestellt, die in den Gärten von vielen Gästen interessiert bekuckt wurden:

Freitag abend ging es im hechtgruen bei schönstem Wetter los mit Entspannen zwischen den Hochbeeten, Musik aus der Konserve, coolen Gartendrinks, Tischtennis, großartiger Deko und einem gemütlichen Liegebereich unterm grünen Baldachin. Schönfeld/Dieter/Wehrenpfennig spielten experimentellen Jazz. Dazu gab es vegane Schmalzstullen, Pakora und Dahl zu naschen. Später legten dann die Tagträumer auf und warfen mit Polylux schöne Visuals an die Hauswand.

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Samstag mittag trafen wir uns dann im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und brunchten ungefähr zu zwanzigst zusammen süß und herzhaft. Als es dann zu regnen begann, kletterten einige von uns in die Kirschbäume und pflückten drei Eimer voll von den knackigsten und leckersten Kirschen der ganzen Stadt. Andere lagen unten drunter in der Hängematte, einigermaßen regengeschützt und ließen sich die Kirschen in den Mund fallen.

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Samstag abend ging es dann im Gemeinschaftsgarten Johannstadt weiter: Hier war in der Woche vorher eine neue Sommerküche, Bar und Bühne gezimmert worden, die wir so feierlich einweihen konnten: Es gab selbstgemachte Brennnessel-Limo und Holundersekt, sowie ein großes Mitbring-Buffet (natürlich mit Gorbitzer Kirschen). Als es kalt wurde und regnete, fragten die ersten Gäste nach Heißgetränken und wir uns, ob es heute wohl noch eine Feier geben würde. Dann fingen aber Polyluxus ihr Konzert an und hauten uns alle aus den Socken: Zwischen den Songs durften wir erzählen, was UFER uns in den letzten Jahren für Geschenke gemacht hat und Stefan und Martin verwandelten diese Impulse live in stimmungsvolle, tiefgehende und fröhlich machende Lieder. Danach war die Stimmung super (wir bereuten nur, das Konzert nicht aufgenommen zu haben), das Wetter wurde besser und Torsten Torsten spielte Sommer-Liebes-Lieder in der untergehenden Sonne. Währenddessen wurde es voller und wir nutzten den Moment, um einen feierlichen Moment einzulegen: Wir drei (ehemaligen) UFER-Bufdis erzählten von den Abenteuern und Freuden aus fünf Jahren Projekt- und Vereinsarbeit und dankten allen, die seit Langem mithelfen, die Grundlagen dafür zu pflegen. Bei Wohnzimmerlampenlicht und Lichterketten spielten dann noch Autumn Valley stimmungsvollen englischsprachigen Folk mit zum Garten passenden naturverbundenen und humanistischen Texten. Weiter hinten im Garten konnte man das Fußballspiel an einem Computer mit Antenne sehen. Danach machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich und ließen uns später nochmal von Johas aufgelegter Tanzmusik in Bewegung bringen.

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Sonntag nachmittag trafen wir uns dann zum Gartencafé im Kleinen Garten Strehlen. Mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten und Musik aus dem mitgebrachten Baustellenradio trotzten wir zum dritten Mal an diesem Wochenende dem Regen und Wind und kamen dabei unter der Plane und in der neugebauten Sommerküche zusammen. Dann kam die Sonne aber wieder raus, der Garten wurde voller, wir konnten die Bar öffnen, Kirschkernweitspucken machen und später am Lagerfeuer sitzen und Karten spielen. Währenddessen schrieben Kinder Gartengedichte, konnte man in der Hängematte abhängen oder sich auf eine Gartenschatzsuche begeben.

uferfestival-kgWir ziehen eine freudige Bilanz von diesem Wochenende: Wir haben fünf Jahre UFER gebührend gefeiert und konnten mit erst hunderten, dann 20 und dann jeweils etwa 60 Gästen, die neuen Möglichkeiten in den Gärten mal richtig gut ausnutzen. Wir danken allen, die gekommen sind, mit uns gefeiert haben und Spenden dagelassen haben – einerseits Ausgangsstoffe für neue fruchtbare Erde in unseren Kompostklos und andererseits Geld in der Kasse: Einen Teil davon kommt den Gärten zu Gute und einen anderen spenden wir an den Dresden-Balkan-Konvoi, der Geflüchtete im Südosten des Kontinents mit dem Nötigsten versorgt, sowie an den Konglomerat e.V., der offene Werkstatt-Projekte in Dresden trägt.

Wir freuen uns auf die weitere Stadtgestaltung, Umwelt- und Gemeinschaftsbildung mit euch!

Fotos: Gesine

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