„Friedliche Räumung“ des hechtgruens

Beim Anblick der Beräumung und der jetzt leeren Fläche am Bischofsplatz hat vielleicht mancher etwas anderes gedacht, aber: Nein, das hechtgruen wurde nicht zwangsgeräumt und aufgelöst – es ist nur umgezogen!


Ganz aus freien Stücken hat der Umzug nicht stattgefunden, allerdings waren wir schon länger informiert: der private Eigentümer hatte den Pachtvertrag mit uns fristgerecht gekündigt, um jetzt absehbar seine Fläche (die Bauland ist) zu bebauen. Dass dies früher oder später passieren würde, war uns ohnehin klar – Stichwort: temporäre Zwischennutzung.

Nicht nur waren wir also gut vorbereitet, wir haben darüber hinaus auch tolle Unterstützung von der Stadt bekommen: Die fürs Hechtviertel zuständige Stadtplanerin  hatte die gemeinsame Suche nach einer neuen Fläche angestoßen, um das Gartenprojekt erhalten zu können. Durch ihre Vermittlung sind wir bei der STESAD als Verpächterin der neuen Fläche gelandet.
Am Umzugstag selbst kam der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen mit großem Gerät und freundlichen Mitarbeitern, um zusammen mit den hechtgruen-Gärtner*innen die Hochbeete, das Gewächshaus, die Gartenhütte usw. auf die neue Fläche an der Johann-Meyer-Straße 8 zu transportieren.
Das hechtgruen, das ja schon immer als mobiler Gemeinschaftsgarten geplant war, hat also einfach ein neues Zuhause gefunden.

Ihr findet das hechtgruen jetzt also ein paar Meter weiter  – bis es auch als Garten erkennbar wird, braucht es nur noch ein paar Sonnenstrahlen. Der Bischofsplatz, der als Eingangstor zum Kiez fungiert, verliert demnächst wohl mit der geschlossenen Bebauung etwas von seiner bisher einladenen Qualität. Zumindest aber waren die beiden genannten Ämter, genau wie der übergeordnete Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft eine große Hilfe dabei, dort wo es möglich ist, die Anwesenheit von Gärten zu erhalten. Vielen Dank für die gute Unterstützung!

Pedalgetriebener Strom und selbstgeradelte Smoothies

logo_pedal-generatorSeit einem Jahr ist die Idee nun am wachsen – und jetzt wird sie auch langsam sichtbar:

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Zeichnung: Benjamin Hermsdorf

Wir wollen einen pedalgetriebenen Generator bauen, um im Garten, bei Bildungsveranstaltungen oder Infoständen mal Kleinstmengen von Strom für z.B. Musik, Beleuchtung oder auch einen Smoothiemixer zu produzieren.

Damit möchten wir erstens spürbar machen, wie viel Energie in unseren elektrischen Geräten steckt und zweitens eine unabhängige Energiequelle für Gärten entwerfen, die keinen Stromanschluss haben.

20151204_200042In Kooperation mit den Fruchtfliegern, den Ingenieuren ohne Grenzen und den Stories of Change denken, sowie mit Finanzhilfe von der anstiftung tüfteln wir an geeigneten Lösungen und haben das Projekt auch noch ein bisschen größer werden lassen:

Neben dem Generator soll auch noch ein mechanischer Smoothiemixer entstehen, der auch mit Pedalen angetrieben wird. Außerdem schwebt uns eine kleine Kino-Konstruktion vor, mit der wir mit Muskelkraft betrieben inspirierende Filme, wie z.B. die der Stories of Change, an öffentlichen Orten zeigen können. Und dann braucht es auch noch ein kräftiges Lastenrad, mit dem man das alles transportieren kann 🙂

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Zeichnung: Steve

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Das entstehende „Pedal Power Plant“ möchten wir als Gemeingut behandeln und zusammen mit allen beteiligten Initiativen nutzen und pflegen. So kann es sein, dass es am einen Tag bei einer Bildungsveranstaltung für nachhaltige Entwicklung von Kindern gefahren wird, am nächsten Tag Geschichten des Wandels in den Straßen der Innenstadt zeigt, danach auf einem Infostand vorgeführt wird, dann auf einem Stadtteilfest Smoothies mixt und am Ende der Woche im Garten für Musik sorgt.

Was wir jetzt noch brauchen, sind

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  • verschiedene interessante Geräte (Dia-Projektor,  Camping-Radio/Wasserkocher etc.) anhand derer man die ertretene Leistung gut sehen kann, sowie
  • ein großer Flachbildschirm, Aktiv-Boxen und evtl. ein Beamer (alle mit möglichst wenig elektrischer Nennleistung).

Wenn ihr etwas davon abzugeben habt, oder euch auf andere Weise an dem Projekt beteiligen möchtet, schreibt uns gerne an email hidden; JavaScript is required.

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Die Bauanleitung für alle Komponenten und eine kritische Betrachtung der verwendeten Teile unter Energie-Gesichtspunkten möchten wir übrigens am Ende auf werkstatt-lastenrad.de einstellen. Auch wenn du uns dabei helfen möchtest, freuen wir uns auf deine Nachricht.

Das war unser Geburtstags-Festival: 5 Jahre UFER-Projekte

Dieses Wochenende wurde gefeiert! In allen vier UFER-Gärten haben wir von Freitag bis Sonntag die Pforten geöffnet, Buffets gefüllt und geleert, zusammen getanzt, gequatscht und genossen.

festivalSeit über fünf Jahren sorgen die UFER-Projekte jetzt für grüne Freiräume in der Stadt und verschiedenste Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung. Zur Geburtstagsfeier haben wir deshalb auch neue Geschenke hergestellt, die in den Gärten von vielen Gästen interessiert bekuckt wurden:

Freitag abend ging es im hechtgruen bei schönstem Wetter los mit Entspannen zwischen den Hochbeeten, Musik aus der Konserve, coolen Gartendrinks, Tischtennis, großartiger Deko und einem gemütlichen Liegebereich unterm grünen Baldachin. Schönfeld/Dieter/Wehrenpfennig spielten experimentellen Jazz. Dazu gab es vegane Schmalzstullen, Pakora und Dahl zu naschen. Später legten dann die Tagträumer auf und warfen mit Polylux schöne Visuals an die Hauswand.

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Samstag mittag trafen wir uns dann im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und brunchten ungefähr zu zwanzigst zusammen süß und herzhaft. Als es dann zu regnen begann, kletterten einige von uns in die Kirschbäume und pflückten drei Eimer voll von den knackigsten und leckersten Kirschen der ganzen Stadt. Andere lagen unten drunter in der Hängematte, einigermaßen regengeschützt und ließen sich die Kirschen in den Mund fallen.

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Samstag abend ging es dann im Gemeinschaftsgarten Johannstadt weiter: Hier war in der Woche vorher eine neue Sommerküche, Bar und Bühne gezimmert worden, die wir so feierlich einweihen konnten: Es gab selbstgemachte Brennnessel-Limo und Holundersekt, sowie ein großes Mitbring-Buffet (natürlich mit Gorbitzer Kirschen). Als es kalt wurde und regnete, fragten die ersten Gäste nach Heißgetränken und wir uns, ob es heute wohl noch eine Feier geben würde. Dann fingen aber Polyluxus ihr Konzert an und hauten uns alle aus den Socken: Zwischen den Songs durften wir erzählen, was UFER uns in den letzten Jahren für Geschenke gemacht hat und Stefan und Martin verwandelten diese Impulse live in stimmungsvolle, tiefgehende und fröhlich machende Lieder. Danach war die Stimmung super (wir bereuten nur, das Konzert nicht aufgenommen zu haben), das Wetter wurde besser und Torsten Torsten spielte Sommer-Liebes-Lieder in der untergehenden Sonne. Währenddessen wurde es voller und wir nutzten den Moment, um einen feierlichen Moment einzulegen: Wir drei (ehemaligen) UFER-Bufdis erzählten von den Abenteuern und Freuden aus fünf Jahren Projekt- und Vereinsarbeit und dankten allen, die seit Langem mithelfen, die Grundlagen dafür zu pflegen. Bei Wohnzimmerlampenlicht und Lichterketten spielten dann noch Autumn Valley stimmungsvollen englischsprachigen Folk mit zum Garten passenden naturverbundenen und humanistischen Texten. Weiter hinten im Garten konnte man das Fußballspiel an einem Computer mit Antenne sehen. Danach machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich und ließen uns später nochmal von Johas aufgelegter Tanzmusik in Bewegung bringen.

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Sonntag nachmittag trafen wir uns dann zum Gartencafé im Kleinen Garten Strehlen. Mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten und Musik aus dem mitgebrachten Baustellenradio trotzten wir zum dritten Mal an diesem Wochenende dem Regen und Wind und kamen dabei unter der Plane und in der neugebauten Sommerküche zusammen. Dann kam die Sonne aber wieder raus, der Garten wurde voller, wir konnten die Bar öffnen, Kirschkernweitspucken machen und später am Lagerfeuer sitzen und Karten spielen. Währenddessen schrieben Kinder Gartengedichte, konnte man in der Hängematte abhängen oder sich auf eine Gartenschatzsuche begeben.

uferfestival-kgWir ziehen eine freudige Bilanz von diesem Wochenende: Wir haben fünf Jahre UFER gebührend gefeiert und konnten mit erst hunderten, dann 20 und dann jeweils etwa 60 Gästen, die neuen Möglichkeiten in den Gärten mal richtig gut ausnutzen. Wir danken allen, die gekommen sind, mit uns gefeiert haben und Spenden dagelassen haben – einerseits Ausgangsstoffe für neue fruchtbare Erde in unseren Kompostklos und andererseits Geld in der Kasse: Einen Teil davon kommt den Gärten zu Gute und einen anderen spenden wir an den Dresden-Balkan-Konvoi, der Geflüchtete im Südosten des Kontinents mit dem Nötigsten versorgt, sowie an den Konglomerat e.V., der offene Werkstatt-Projekte in Dresden trägt.

Wir freuen uns auf die weitere Stadtgestaltung, Umwelt- und Gemeinschaftsbildung mit euch!

Fotos: Gesine

Einladung: Geburtstags-Festival – 5 Jahre UFER-Projekte

Wow, fünf Jahre ist die Gründung unseres Vereins schon her. Damals konnte sich niemand der sieben Mitglieder ausmalen, dass unsere Beetroot-Organisation bis heute vier Gärten, mehrere spannende Bildungsprojekte und ein starkverzweigtes Netzwerk pflanzen würde.

Das wollen wir das ganze erste Juli-Wochenende lang feiern! Alle vier Gärten werden ihren eigenen Charme spielen lassen und euch verzaubern!

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Am Freitag Abend gibts frisch aufgelegte Musik im hechtgruen, am Samstag erst Brunch im Gorbitzer und abends eine Geburtstagsrede und Live-Musik mit Vogelgezwitscher im Johannstädter Garten und zum Abschluss dann am Sonntag ein geruhsames Café im Kleinen Garten. Details findet ihr in der Terminspalte.

Fühlt euch herzlich eingeladen, mit uns fünf Jahre urbane Freiräume, Bildungsangebote und Nachhaltigkeits-Netzwerkerei zu feiern!

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Imker*in gesucht

Liebe*r Bienenfreund*in,
du möchtest schon lange wesensgemäß imkern oder überhaupt erstmal die ersten Schritte wagen und der heiß ersehnte Imkernachwuchs werden?

Dann ist hier deine Chance!
Der Gemeinschaftsgarten Johannstadt hält seit drei Jahren mit viel Freude und Faszination Bienen. Inzwischen sind es zwei Völker (Buckfast und Apis mellifera), die von der Bienen AG über das Jahr wesensgemäß gepflegt, wenn möglich beerntet und – wenn es sich ergibt – auch interessierten BesucherInnen oder Gruppen zu Bildungszwecken gezeigt werden.

Doch trotz der Begeisterung für die summenden Mitbewohner/innen, ist die Bienen AG zu dem Schluss gekommen, dass sie, aufgrund ihrer Struktur und Fluktuation, den Bedürfnissen zweier Bienenvölker auf Dauer alleine nicht gerecht werden kann.

Ab Ende Februar/März suchen wir daher eine*n (auch gerne angehende*n) Imker*in, der*die sich vorstellen kann, die Hauptverantwortung für unsere zwei Völker zu übernehmen und gleichzeitig in Absprache mit den AGs des Gemeinschaftsgartens zu stehen, die die Bienen weiterhin mit unseren Workshopangeboten verknüpfen möchten.

Wir bieten dir:

  • zwei Bienenvölker,
  • zwei Beutensysteme (Dadant, Warré),
  • einen geeigneten Standort,
  • Arbeitszubehör (Kittel, Hüte, Handschuhe für Erwachsene und Kinder, Werkzeug)
  • unsere Erfahrung, praktische Unterstützung bei Arbeiten und die Infrastruktur zur Verwirklichung von Workshops mit eigener oder fremder Expertise.

Wir wünschen uns von dir:
Deine Zeit für

  • die Planung und Organisation der wesensgemäßen Pflege der beiden Völker,
  • die wenigen Formalia rund um die Tierseuchenkasse und
  • die praktische Arbeit an den Völkern.

Außerdem freuen wir uns, wenn du Lust hast, mit den verschiedenen Workshopformaten im Garten zusammenzuarbeiten.

Wenn es dich interessiert, im Umfeld eines selbstorganisierten Gemeinschaftsgartens mit Bildungsangeboten, das Imkern fortzuführen und dein Wissen zu teilen oder das Imkern selbstorganisiert und verantwortungsvoll zu erlernen, dann sende eine E-Mail an email hidden; JavaScript is required.

Wir freuen uns auf dich!

Die UFER-Bienen-AG

Jahresabschluss­feier am Sonntag

UJA2015Das Jahr neigt sich seinem Ende zu,

die Gärten sind winterfest gemacht,

die Erntedank-Suppen gegessen –

jetzt heißt es feiern!

Unser Verein und unsere Projekte haben sich auch dieses Jahr – unter unserem Schweiß, Tastaturgetippsel und Lachen – prächtig weiterentwickelt. Und deshalb möchten wir am Sonntag unsere jährliche Mitgliederversammlung in eine große Jahres-Abschlussfeier einbetten: Nach einem Sektempfang werden wir Geschichten darüber hören, was sich in den verschiedenen Gärten in diesem Jahr so getan hat, uns gegenseitig für unser fleißiges Wirken danken, den neuen UFER-Garten in Gorbitz feierlich aufzunehmen, zusammen über die Zukunft von UFER träumen, lecker speisen und ein paar Überraschungen wird es auch geben.

Eingeladen sind alle UFER-Interessierten, ob Mitglied oder nicht. Wir freuen uns auf euch!

Wo: Johannstädter Kulturtreff, Elisenstraße 35, 01307 Dresden
Wann: Sonntag, 15.11, ab 14 Uhr

„Freie Flächen für freie Bürger?“ oder: Was ist hier eigentlich die Zwischennutzung?

psst-quer-03Zurzeit finden montags ja an allen Ecken dieser Stadt spannende politische Veranstaltungen statt. Unter anderem wurde so letzten Montag beim Dresdner Umweltgespräch über die Zwischennutzung von Brachflächen diskutiert. Während das GartenNetzwerk seine Flächennutzungskonzepte an Infoständen präsentierte, kam von anderer Stelle auf dem Podium die Frage auf, warum Gärten eigentlich überhaupt Zwischennutzungen sein sollten …

Hier klicken für den ausführlichen Artikel

Hier lernen wir Zukunft – UFER im Radio

Regine Schneider vom Radiosender mdr Figaro ist, zusammen mit ihrer Kollegin Heike Schwarzer, seit einigen Wochen unterwegs auf der Suche nach “ungewöhnlichen Lernorten”. Unter der Frage “Wo lernen wir Zukunft?” suchen sie Orte, an denen, abseits von offiziellen Bildungsstätten und ihren oftmals linearen Lernformen, lebensnahes Lernen auf kreative Weise oft ganz von selbst geschieht.

In der Sendung Lebensart strahlen sie dieser Tage verschiedene Beiträge aus, in denen solche Orte vorgestellt werden: Nachdem am Montag die Autodidaktische Initiative in Leipzig hörbar wurde, waren es am Dienstag die UFER-Projekte Dresden.

Frau Schneider moderiert den Beitrag so an:

“Vielleicht kennen Sie das – eine Begegnung ist so inspirierend und weckt den Wunsch, sie wieder zu treffen – gemeinsam nachzudenken, wo man allein nicht weiterkommt;

die Idee sucht einen Raum – oder ein Ort ist so anregend, dass er das Lernen befördert …

Wir haben uns auf die Suche gemacht, solche Orte aufzuspüren und sind in den UFER-Gärten in Dresden gelandet. Trotz des Namens liegen sie zwar nicht an der Elbe, aber in Fluß ist dort auch etwas: Der Name ist eine Abkürzung für Urbane Freiräume erschließen Ressourcen – Der Gemeinschaftsgarten Johannstadt ist ein solcher Freiraum …”

Hört selbst:

 

Auch wenn es natürlich nicht 15 UFER-Gärten gibt (sondern nur 3), aber etwa 15 Gemeinschafts-Gärten im Dresdener Netzwerk – sie alle bieten Raum für:

Gemeinschaftsbildung, wilde Oasen & Schönheit;
gärtnerische und Bildung für Nachhaltigkeit;
Ideenumschlagplätze & Filmabende;
praktisches & autodidaktisches Lernen;
sowie nicht zuletzt: Stadtgestaltung von unten.

All diese Aspekte bringt der Beitrag in 4 Minuten wirklich gut zusammen. Ein großes Dankeschön für dieses Kunststück!

Wenn ihr wisst, wo noch Zukunft gelernt werden kann oder diese Orte hörbar machen möchtet, meldet euch bei Frau Schneider – sie freut sich über eure Beiträge.

Schwatzmarkt für Engagierte

Und gleich nach der (etwas schiefgegangenen) Degrowth-Konferenz (siehe unten) kann ich von einer „Konferenz“ berichten, die diesen Titel super ausgefüllt hätte, wenn sie nicht schon einen viel cooleren Titel tragen würde: Heute abend fand der Schwatzmarkt für Engagierte im Kulturbüro Dresden statt. Er sollte Engagierte der Kreativ-, Sozial- und Nachhaltigkeits- und Politik-Szene Dresdens die Möglichkeit geben, mit einander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungsexpertise weiterzugeben bzw. zu erfragen. Continue reading „Schwatzmarkt für Engagierte“

Vom Wachstum der Schrumpfung – oder: Warum Stadt nicht ohne Gärten geht

Auch in Vertretung von UFER haben Sebastian, Markus, Hanna und ich letzte Woche die internationale Degrowth-Konferenz in Leipzig besucht, deren Titel auf Deutsch etwa soviel bedeutet, wie „Wachstum überwinden“.

Das Anliegen der Veranstaltung war, Nachhaltigkeits-Engagierte logo-degrowth-headeraus Wissenschaft, Kunst, Politik und Praxis zusammen-zubringen, um konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir unser Leben nach dem unvermeidlichen Ende des Wirtschafts- und Bevölkerungswachstums gestalten können.

Continue reading „Vom Wachstum der Schrumpfung – oder: Warum Stadt nicht ohne Gärten geht“

1. Dresdener Trachtpflanzentag

Am Montag, den 14.10.2013 lädt der Arbeitskreis „Biene sucht Blüte – Dresden soll summen“ von 14 bis 19 Uhr zu einer Vernetzungs-Veranstaltung u.a. mit der Stadtverwaltung ein:

Der 1. Dresdener Trachtpflanzentag

Anliegen des Nachmittages ist es, gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, der Stadtentwicklungsgesellschaft Stesad, Freiraumplanern und Landschaftsgärtnern Wege zu finden, die städtische Bepflanzung so zu verändern, dass sie mehr Nahrung für Bienen bietet (die ja wiederum für unsere Ernährung wichtig sind) und möglicherweise stärker bürgerschaftlich gestaltet und betreut werden können.

Dazu wird es einige Referate zu Bienenweidepflanzen, öffentlicher Raumgestaltung und Synergie-Bildung geben, sowie Raum für Austausch. Um eine Ansatzmöglichkeit bürgerschaftlicher Gestaltung und Nutzung von Grün- oder Brachflächen in der Stadt vorzustellen, werde ich dort über die Idee und den Nutzen von Gemeinschaftsgärten im Allgemeinen berichten und das GartenNetzwerk Dresden bzw. UFER als Ansprechpartner dafür repräsentieren.

Ihr seid herzlich eingeladen, mitzukommen, die Teilnahme ist offen und kostenlos, meldet euch aber bei Interesse bitte beim Organisator email hidden; JavaScript is required an.

Montag, 14. Oktober 14.00 – 19.00 Uhr
im St. Pauli Salon auf der Hechtstraße. 32 im Hinterhaus

viele Grüße,
Gregor

Das Dresdner Garten-Netz nimmt Form an

Am Sonntag fand das 2. Treffen unseres dresdenweiten Netzwerks urbaner Gärten statt. Dabei wurden aus Träumen Pläne und es entstand eine Orientierung, wie wir das Netzwerk zusammen gestalten wollen.

Anne, Sebastian und ich hatten diesmal in den St.-Pauli-Salon im Hechtviertel eingeladen, um zusammen die Entwicklung des Netzwerks zu planen. Wir hatten das Treffen anknüpfend an die erste Zusammenkunft im November gestaltet, bei der wir zu 30st geträumt und gesponnen hatten, wie wir uns das Zusammenwirken im Netzwerk vorstellen und sehr lebendige Motivation entstanden war. Aus den dabei entstanden Träumen wollten wir nun Pläne werden lassen und sichtbar machen, wer sich gerne welchen Aufgaben widmen möchte.
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Die spinnen doch – ein Dresdner Garten-Netz

Am Sonntag fand das erste Treffen des entstehenden Netzwerks urbaner Gärten – das noch einen Namen sucht – in Dresden statt.

Sebastian, Anne und ich von den UFER-Projekten hatten auf den urgemütlichen Dachboden des Löbtauer Wohnprojektes WUMS eingeladen. Es kamen 30 Mitglieder von 8 bestehenden oder in Planung befindlichen Dresdener Projekten, zwei Gründungsmitglieder des entstehenden Hamburger Gartennetzwerks “grünanteil”, Aktive aus Chemnitz und aus Hartha, Mitglieder der Umweltverbünde NABU und Grüne Liga, ein Ortsbeirat der Dresdener Altstadt, sowie – sehr überraschend und umso erfreulicher – eine Mitarbeiterin des Grünflächenamtes der Stadt Dresden.

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