Bönischgarten entsteht

Vielleicht hat der ein oder andere es ja schon gehört, der BönischGarten ist der „Neue“ bei UFER!


Unter dem Dach unseres Vereins ist der offene Gemeinschaftsgarten in der Johannstadt Nord zunächst als zweijährige Zwischennutzung für die Grünfläche BönischplatzOst (hinter dem Ärztehaus Bundschuhstraße/Konsum/Aldi Pfotenhauer Straße) angedacht.
Als AnwohnerInnen wollen wir die städtische Fläche nun beleben und als nutzbaren Raum für alle erfahrbar machen. Das heißt nicht nur gemeinsames Gärtnern, sondern auch Entspannung: mit neuen Sitzgelegenheiten wollen wir zum Verweilen einladen und ins Gespräch kommen.
Am Samstag, dem 22. April feierten wir unseren Auftakt: bei wechselndem Sonnenschein haben wir fleißig konstruiert, diskutiert und viel viel gebaut. Unter kompetenter Anleitung von Matze war der Tag ein voller Erfolg! Die zukünftigen BönischgärtnerInnen haben sich verschiedene Konstruktionen überlegt und kunstvoll umgesetzt, sodass nun schon drei schicke Palettenbänke und drei Hochbeete entstanden sind. Es war sehr lebendig und energisch auf der Fläche, auch die kleineren Teilnehmer haben gern und wirksam mitgewerkelt. Wir hatten alle echt eine Menge Spaß und freuen uns auf die Fortsetzungen.
Zum Bönischplatzfest, am 20. Mai dann wollen wir gemeinsam die Palettenwerke bunt gestalten und anschließend bepflanzen, sodass die Grünfläche und der Bönischgarten zum Blühen kommen!


Möglich geworden ist das Gartenprojekt dank der Stadtverwaltung Dresden, die die Grünfläche zur Verfügung stellt, und dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ mit dem Verfügungsfonds Nördliche Johannstadt, das den Auftakt fördert. Für unseren künftigen Wasseranschluss danken wir der VONOVIA im Vorhinein.

„Friedliche Räumung“ des hechtgruens

Beim Anblick der Beräumung und der jetzt leeren Fläche am Bischofsplatz hat vielleicht mancher etwas anderes gedacht, aber: Nein, das hechtgruen wurde nicht zwangsgeräumt und aufgelöst – es ist nur umgezogen!


Ganz aus freien Stücken hat der Umzug nicht stattgefunden, allerdings waren wir schon länger informiert: der private Eigentümer hatte den Pachtvertrag mit uns fristgerecht gekündigt, um jetzt absehbar seine Fläche (die Bauland ist) zu bebauen. Dass dies früher oder später passieren würde, war uns ohnehin klar – Stichwort: temporäre Zwischennutzung.

Nicht nur waren wir also gut vorbereitet, wir haben darüber hinaus auch tolle Unterstützung von der Stadt bekommen: Die fürs Hechtviertel zuständige Stadtplanerin  hatte die gemeinsame Suche nach einer neuen Fläche angestoßen, um das Gartenprojekt erhalten zu können. Durch ihre Vermittlung sind wir bei der STESAD als Verpächterin der neuen Fläche gelandet.
Am Umzugstag selbst kam der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen mit großem Gerät und freundlichen Mitarbeitern, um zusammen mit den hechtgruen-Gärtner*innen die Hochbeete, das Gewächshaus, die Gartenhütte usw. auf die neue Fläche an der Johann-Meyer-Straße 8 zu transportieren.
Das hechtgruen, das ja schon immer als mobiler Gemeinschaftsgarten geplant war, hat also einfach ein neues Zuhause gefunden.

Ihr findet das hechtgruen jetzt also ein paar Meter weiter  – bis es auch als Garten erkennbar wird, braucht es nur noch ein paar Sonnenstrahlen. Der Bischofsplatz, der als Eingangstor zum Kiez fungiert, verliert demnächst wohl mit der geschlossenen Bebauung etwas von seiner bisher einladenen Qualität. Zumindest aber waren die beiden genannten Ämter, genau wie der übergeordnete Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft eine große Hilfe dabei, dort wo es möglich ist, die Anwesenheit von Gärten zu erhalten. Vielen Dank für die gute Unterstützung!

Pedalgetriebener Strom und selbstgeradelte Smoothies

logo_pedal-generatorSeit einem Jahr ist die Idee nun am wachsen – und jetzt wird sie auch langsam sichtbar:

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Zeichnung: Benjamin Hermsdorf

Wir wollen einen pedalgetriebenen Generator bauen, um im Garten, bei Bildungsveranstaltungen oder Infoständen mal Kleinstmengen von Strom für z.B. Musik, Beleuchtung oder auch einen Smoothiemixer zu produzieren.

Damit möchten wir erstens spürbar machen, wie viel Energie in unseren elektrischen Geräten steckt und zweitens eine unabhängige Energiequelle für Gärten entwerfen, die keinen Stromanschluss haben.

20151204_200042In Kooperation mit den Fruchtfliegern, den Ingenieuren ohne Grenzen und den Stories of Change denken, sowie mit Finanzhilfe von der anstiftung tüfteln wir an geeigneten Lösungen und haben das Projekt auch noch ein bisschen größer werden lassen:

Neben dem Generator soll auch noch ein mechanischer Smoothiemixer entstehen, der auch mit Pedalen angetrieben wird. Außerdem schwebt uns eine kleine Kino-Konstruktion vor, mit der wir mit Muskelkraft betrieben inspirierende Filme, wie z.B. die der Stories of Change, an öffentlichen Orten zeigen können. Und dann braucht es auch noch ein kräftiges Lastenrad, mit dem man das alles transportieren kann 🙂

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Zeichnung: Steve

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Das entstehende „Pedal Power Plant“ möchten wir als Gemeingut behandeln und zusammen mit allen beteiligten Initiativen nutzen und pflegen. So kann es sein, dass es am einen Tag bei einer Bildungsveranstaltung für nachhaltige Entwicklung von Kindern gefahren wird, am nächsten Tag Geschichten des Wandels in den Straßen der Innenstadt zeigt, danach auf einem Infostand vorgeführt wird, dann auf einem Stadtteilfest Smoothies mixt und am Ende der Woche im Garten für Musik sorgt.

Was wir jetzt noch brauchen, sind

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  • verschiedene interessante Geräte (Dia-Projektor,  Camping-Radio/Wasserkocher etc.) anhand derer man die ertretene Leistung gut sehen kann, sowie
  • ein großer Flachbildschirm, Aktiv-Boxen und evtl. ein Beamer (alle mit möglichst wenig elektrischer Nennleistung).

Wenn ihr etwas davon abzugeben habt, oder euch auf andere Weise an dem Projekt beteiligen möchtet, schreibt uns gerne an email hidden; JavaScript is required.

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Die Bauanleitung für alle Komponenten und eine kritische Betrachtung der verwendeten Teile unter Energie-Gesichtspunkten möchten wir übrigens am Ende auf werkstatt-lastenrad.de einstellen. Auch wenn du uns dabei helfen möchtest, freuen wir uns auf deine Nachricht.

Veröffentlicht unter UFER

Das war unser Geburtstags-Festival: 5 Jahre UFER-Projekte

Dieses Wochenende wurde gefeiert! In allen vier UFER-Gärten haben wir von Freitag bis Sonntag die Pforten geöffnet, Buffets gefüllt und geleert, zusammen getanzt, gequatscht und genossen.

festivalSeit über fünf Jahren sorgen die UFER-Projekte jetzt für grüne Freiräume in der Stadt und verschiedenste Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung. Zur Geburtstagsfeier haben wir deshalb auch neue Geschenke hergestellt, die in den Gärten von vielen Gästen interessiert bekuckt wurden:

Freitag abend ging es im hechtgruen bei schönstem Wetter los mit Entspannen zwischen den Hochbeeten, Musik aus der Konserve, coolen Gartendrinks, Tischtennis, großartiger Deko und einem gemütlichen Liegebereich unterm grünen Baldachin. Schönfeld/Dieter/Wehrenpfennig spielten experimentellen Jazz. Dazu gab es vegane Schmalzstullen, Pakora und Dahl zu naschen. Später legten dann die Tagträumer auf und warfen mit Polylux schöne Visuals an die Hauswand.

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Samstag mittag trafen wir uns dann im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und brunchten ungefähr zu zwanzigst zusammen süß und herzhaft. Als es dann zu regnen begann, kletterten einige von uns in die Kirschbäume und pflückten drei Eimer voll von den knackigsten und leckersten Kirschen der ganzen Stadt. Andere lagen unten drunter in der Hängematte, einigermaßen regengeschützt und ließen sich die Kirschen in den Mund fallen.

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Samstag abend ging es dann im Gemeinschaftsgarten Johannstadt weiter: Hier war in der Woche vorher eine neue Sommerküche, Bar und Bühne gezimmert worden, die wir so feierlich einweihen konnten: Es gab selbstgemachte Brennnessel-Limo und Holundersekt, sowie ein großes Mitbring-Buffet (natürlich mit Gorbitzer Kirschen). Als es kalt wurde und regnete, fragten die ersten Gäste nach Heißgetränken und wir uns, ob es heute wohl noch eine Feier geben würde. Dann fingen aber Polyluxus ihr Konzert an und hauten uns alle aus den Socken: Zwischen den Songs durften wir erzählen, was UFER uns in den letzten Jahren für Geschenke gemacht hat und Stefan und Martin verwandelten diese Impulse live in stimmungsvolle, tiefgehende und fröhlich machende Lieder. Danach war die Stimmung super (wir bereuten nur, das Konzert nicht aufgenommen zu haben), das Wetter wurde besser und Torsten Torsten spielte Sommer-Liebes-Lieder in der untergehenden Sonne. Währenddessen wurde es voller und wir nutzten den Moment, um einen feierlichen Moment einzulegen: Wir drei (ehemaligen) UFER-Bufdis erzählten von den Abenteuern und Freuden aus fünf Jahren Projekt- und Vereinsarbeit und dankten allen, die seit Langem mithelfen, die Grundlagen dafür zu pflegen. Bei Wohnzimmerlampenlicht und Lichterketten spielten dann noch Autumn Valley stimmungsvollen englischsprachigen Folk mit zum Garten passenden naturverbundenen und humanistischen Texten. Weiter hinten im Garten konnte man das Fußballspiel an einem Computer mit Antenne sehen. Danach machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich und ließen uns später nochmal von Johas aufgelegter Tanzmusik in Bewegung bringen.

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Sonntag nachmittag trafen wir uns dann zum Gartencafé im Kleinen Garten Strehlen. Mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten und Musik aus dem mitgebrachten Baustellenradio trotzten wir zum dritten Mal an diesem Wochenende dem Regen und Wind und kamen dabei unter der Plane und in der neugebauten Sommerküche zusammen. Dann kam die Sonne aber wieder raus, der Garten wurde voller, wir konnten die Bar öffnen, Kirschkernweitspucken machen und später am Lagerfeuer sitzen und Karten spielen. Währenddessen schrieben Kinder Gartengedichte, konnte man in der Hängematte abhängen oder sich auf eine Gartenschatzsuche begeben.

uferfestival-kgWir ziehen eine freudige Bilanz von diesem Wochenende: Wir haben fünf Jahre UFER gebührend gefeiert und konnten mit erst hunderten, dann 20 und dann jeweils etwa 60 Gästen, die neuen Möglichkeiten in den Gärten mal richtig gut ausnutzen. Wir danken allen, die gekommen sind, mit uns gefeiert haben und Spenden dagelassen haben – einerseits Ausgangsstoffe für neue fruchtbare Erde in unseren Kompostklos und andererseits Geld in der Kasse: Einen Teil davon kommt den Gärten zu Gute und einen anderen spenden wir an den Dresden-Balkan-Konvoi, der Geflüchtete im Südosten des Kontinents mit dem Nötigsten versorgt, sowie an den Konglomerat e.V., der offene Werkstatt-Projekte in Dresden trägt.

Wir freuen uns auf die weitere Stadtgestaltung, Umwelt- und Gemeinschaftsbildung mit euch!

Fotos: Gesine

Einladung: Geburtstags-Festival – 5 Jahre UFER-Projekte

Wow, fünf Jahre ist die Gründung unseres Vereins schon her. Damals konnte sich niemand der sieben Mitglieder ausmalen, dass unsere Beetroot-Organisation bis heute vier Gärten, mehrere spannende Bildungsprojekte und ein starkverzweigtes Netzwerk pflanzen würde.

Das wollen wir das ganze erste Juli-Wochenende lang feiern! Alle vier Gärten werden ihren eigenen Charme spielen lassen und euch verzaubern!

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Am Freitag Abend gibts frisch aufgelegte Musik im hechtgruen, am Samstag erst Brunch im Gorbitzer und abends eine Geburtstagsrede und Live-Musik mit Vogelgezwitscher im Johannstädter Garten und zum Abschluss dann am Sonntag ein geruhsames Café im Kleinen Garten. Details findet ihr in der Terminspalte.

Fühlt euch herzlich eingeladen, mit uns fünf Jahre urbane Freiräume, Bildungsangebote und Nachhaltigkeits-Netzwerkerei zu feiern!

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Junges Gemüse geht in die nächste Runde: Deutscher Engagementpreis

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Wir sind  im Rennen um die bundesweite Auszeichnung für freiwilliges Engagement!

Das Projekt Junges Gemüse ist für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert und geht als Gewinner des Preises des Lions Club Dresden Agenda 21 ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Der Einsatz für die Schaffung offener und niedrigschwelliger Angebote im Bereich Umweltbildung für Kinder erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung.

Unser Projekt hat nun die Chance bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 5. Dezember 2016 in Berlin ein weiteres Mal geehrt zu werden. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträgerinnen und Preisträger dieser Kategorien. Alle anderen Einreichungen stehen ab dem 19. September für sechs Wochen zur öffentlichen Online-Abstimmung über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis.
Wow, was für eine Ehre!

Workshop zu Mehrjährigen Pflanzen

Im Rahmen der Seitentriebe findet am Sonntag bei uns folgender Workshop statt, ab 13 Uhr:

Der Garten ist ja inzwischen schon in der 5. Saison, und so sind einige unserer ursprünglichen Pflanzungen nun über ihre Frühphase hinaus. Sie sind eingewachsen und gut angekommen.
Um verschiedene dieser Sträucher, Bäume und Stauden soll es am Sonntag gehen. Denn einmal etabliert, machen mehrjährige Pflanzen im Laufe der Zeit gar nicht mehr so viel Arbeit und können doch zahlreiche Funktionen erfüllen. Ob essbar oder heilsam, Bienenweide oder Biomassewunder – in diesem Workshop richten wir den Fokus auf alles, was verholzt, Knollen, Ausläufer oder Rhizome bildet und erkunden die vielfältigen Möglichkeiten, die uns mehrjährige Pflanzen bieten.
Unsere Gartenbar wird natürlich geöffnet sein, außerdem ist die Veranstaltung flankiert von einer neuen Ausstellung über Ökosystem-Dienstleistungen in der Stadt.
Wir freuen uns auf euch, bis dahin!

Wo die Wilden Gärtner wohnen

Diesen Sonntag ist ordenlich was los bei uns im Johannstädter Gemeinschaftsgarten – ab 10 Uhr lädt das Junge Gemüse alle kleinen und nicht so kleinen Gärtner zu einer Entdeckungsreise in den Garten ein, später dann gibt es noch Seitentriebe (s.o.). Viel Spaß wünschen die Wilden Gärtner, hier ihre Einladung:
Was kreucht und fleucht denn hier? Tiere in der Stadt? Was wächst denn da? Was blüht denn dort? Gemeinsam wollen wir mit euch den Gemeinschaftsgarten Johannstadt erkunden. Hier gibt es nämlich mehr zu sehen, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Mit Spiel, Spaß und Neugier lassen sich hier so einige Schätze finden.

Dieses Programm ist für Kinder von 6-12, aber auch Erwachsene werden etwas zum staunen finden!

Imker*in gesucht

Liebe*r Bienenfreund*in,
du möchtest schon lange wesensgemäß imkern oder überhaupt erstmal die ersten Schritte wagen und der heiß ersehnte Imkernachwuchs werden?

Dann ist hier deine Chance!
Der Gemeinschaftsgarten Johannstadt hält seit drei Jahren mit viel Freude und Faszination Bienen. Inzwischen sind es zwei Völker (Buckfast und Apis mellifera), die von der Bienen AG über das Jahr wesensgemäß gepflegt, wenn möglich beerntet und – wenn es sich ergibt – auch interessierten BesucherInnen oder Gruppen zu Bildungszwecken gezeigt werden.

Doch trotz der Begeisterung für die summenden Mitbewohner/innen, ist die Bienen AG zu dem Schluss gekommen, dass sie, aufgrund ihrer Struktur und Fluktuation, den Bedürfnissen zweier Bienenvölker auf Dauer alleine nicht gerecht werden kann.

Ab Ende Februar/März suchen wir daher eine*n (auch gerne angehende*n) Imker*in, der*die sich vorstellen kann, die Hauptverantwortung für unsere zwei Völker zu übernehmen und gleichzeitig in Absprache mit den AGs des Gemeinschaftsgartens zu stehen, die die Bienen weiterhin mit unseren Workshopangeboten verknüpfen möchten.

Wir bieten dir:

  • zwei Bienenvölker,
  • zwei Beutensysteme (Dadant, Warré),
  • einen geeigneten Standort,
  • Arbeitszubehör (Kittel, Hüte, Handschuhe für Erwachsene und Kinder, Werkzeug)
  • unsere Erfahrung, praktische Unterstützung bei Arbeiten und die Infrastruktur zur Verwirklichung von Workshops mit eigener oder fremder Expertise.

Wir wünschen uns von dir:
Deine Zeit für

  • die Planung und Organisation der wesensgemäßen Pflege der beiden Völker,
  • die wenigen Formalia rund um die Tierseuchenkasse und
  • die praktische Arbeit an den Völkern.

Außerdem freuen wir uns, wenn du Lust hast, mit den verschiedenen Workshopformaten im Garten zusammenzuarbeiten.

Wenn es dich interessiert, im Umfeld eines selbstorganisierten Gemeinschaftsgartens mit Bildungsangeboten, das Imkern fortzuführen und dein Wissen zu teilen oder das Imkern selbstorganisiert und verantwortungsvoll zu erlernen, dann sende eine E-Mail an email hidden; JavaScript is required.

Wir freuen uns auf dich!

Die UFER-Bienen-AG

Saison-Auftakte mannigfaltig

Es ist wieder etwas wärmer, die Sonne strahlt vorsichtig und in den Gärten geht es Schlag auf Schlag im Februar.

Bevor wir nämlich am 27.02. unsere Johannstädter Saison gemeinsam beplanen und besprechen werden (dazu später mehr), wollen wir dieses Jahr den Auftakt mal anders als sonst gestalten:
mit einer Baumschnitt-Aktion diesen Sonntag, den 07. Februar.
Statt also viel zu reden geht es diesmal einfach los, mit frischem Schwung und vielen fleißigen Händen. So trifft es sich auch gut, nach dem Winter, beim Anpacken und Schnibbeln 🙂
Und obendrein gibt es was zu lernen zu Strauch- und Obstbaumschnitt sowie zum Baumklettern und sicherem Arbeiten in der Höhe.
Seid ihr daran interessiert und/oder wollt ihr die Johannstädter Gärtner kennen lernen? Dann kommt vorbei, am Sonntag ab 10:30, mit Handschuhen, einer Baumschere oder Kaffee und Brötchen!


Aber nicht nur bei uns, sondern auch in den anderen Gärten beginnt die Saison bald. Und da zum Gärtner gutes Saatgut echt nicht schlecht ist, lädt das Gartennetzwerk unter dem Motto „Große Dinge haben kleine Anfänge“ am Sonntag, den 21.Februar von 14-16 Uhr zu einer Saatguttauschbörse in der „Grünen Ecke“ am Bischofsplatz ein.

„Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um die Sorten- und Geschmacksvielfalt zu erhalten und zu feiern, bei selbstgemachtem Kuchen und Getränken mit änderen Gärtnern ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.
Wenn ihr Saatgut übrig habt, die süßeste Tomate des letzten Jahres auch in anderen Gärten finden möchtet oder neue Sorten in eure Gemüse- und Blumensammlung aufnehmen wollt, dann kommt vorbei und tauscht mit Gleichgesinnten.
Auch diejenigen unter euch, die noch kein selber gesammeltes Saatgut anbieten können, sind ganz herzlich zu dieser Saatgut-Tauschbörse eingeladen. Hier könnt ihr euch einen Grundstock an Saatgut für euren Garten oder Balkon zulegen und könnt vielleicht im nächsten Jahr selber schon etwas tauschen.“

Weitere Infos zum Ablauf, zu Ort und Zeit findet ihr hier.

An gleicher Stelle gibt es dann direkt im Anschluss endlich mal wieder ein offizielles GartenNetzwerk-Treffen in größerer Runde.
Denn in unserem Netzwerk ist im letzten Jahr viel passiert: der Golgi-Park in Hellerau und das Weltchen in Mickten haben sich gegründet, der „Hang zum Grünen“ in Coschütz hat sich neu formiert, mit dem Selbstversorgungsgarten in Tharandt und dem Perma-Mars in Marsdorf haben sich erstmals Projekte außerhalb des Stadtgebiets mit unserem Netzwerk verbunden,
in Coschütz hat sich der Exotische Gemeinschaftsgarten gegründet und in Gorbitz gibt es seit neuestem den Gemeinschaftsgarten Gorbitz.

Mittlerweile haben sich im Gartennetzwerk also stattliche 19 Projekte zusammengefunden. So viele neue Gärten, so viele neue GärtnerInnen!
Daher wäre es für uns alle, interessant zu erfahren, wie das letzte Gartenjahr in den Projekten lief und welchen Herausforderungen im neuen Jahr anstehen.

Soweit. Das geht ja gut los.

Die Stadt ist unser Garten. Echt.

Wir sehen uns draußen.