Urbane Gärten weltweit – Veranstaltungs­reihe

Neben bestehenden Kleingartensparten sprießen in vielen deutschen und europäischen Städten neue Gartenformen wie Pilze aus dem Boden – urbane, gemeinschaftliche, interkulturelle Gärten. Naturerfahrung, Gemüseanbau, nachhaltiger Lebensstil und nachbarschaftliches Miteinander: Es gibt hierzulande viele Gründe für das Gärtnern in der Stadt.

Urbane Gärten gibt es auch außerhalb Europas. Sind diese Gärten ähnlich wie die hiesigen oder liegen „Welten dazwischen“? Wie gärtnern Stadtbewohner_innen in Detroit, Managua oder Kolumbien? Was können wir voneinander lernen?

Aus anderen Regionen der Welt kommen Menschen nach Dresden, die ihre heimischen Gärten verlassen mussten. In Dresdner Gärten können sie ein neues Zuhause und Gemeinschaft finden. Wie gelingt es Gemeinschaftsgärten  und Kleingartenanlagen, sich für Geflüchtete und Migrant_innen zu öffnen? Was ist hilfreich, welche Rolle können Gärten im gegenwärtigen Stadtdiskurs spielen?

In fünf Veranstaltungen von April bis Juni beleuchtet die Reihe Welt Weit Sichten unter dem Titel Wir sitzen alle im selben Beet verschiedene Aspekte urbaner Gärten weltweit. Die Kooperation des Ökumenischen Informationszentrum mit dem GartenNetzwerk lenkt dabei den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus auf Gärten weltweit, ihre gesellschaftliche Bedeutung und Funktion für Menschen dort wie hier.

Die Palette reicht dabei von einer Fotoausstellung im aha Café über Vorträge zu lateinamerikanischen und europäischen Stadtgartenformen bis hin Film und World Cafés mit spannenden Fragen („Gärten als Fluchtpunkte“ – wie können sich die Dresdner Gärten für Flüchtlinge und Migrant_innen besser öffnen?).

Detailbeschreibungen und Termine für die einzelnen Veranstaltungen sind hier zu finden(Klick!).