Wir erschließen neue UFER – Essbares Museum

Wir haben schon an vielen Orten Gemeinschaftsgärten entstehen lassen. Hinter einem Supermarkt, angrenzend an Bäche, Gärtnereien, Abenteuerspielplätze, auf Bergen, im Häusermeer oder an der S-Bahn Linie. Doch einen Garten in ein Museum zu bauen, ist auch für uns etwas neues!

 

Für die Ausstellung ‚Die Erfindung der Zukunft – oder auf der Suche nach dem guten Leben‘ der SKD im Japanischen Palais haben wir einen kleinen Sprint hingelegt und innerhalb zwei Monaten ein ‚essbares Museum‘ installiert. Hier haben fleißige UFER-Hände gebaut, geschraubt, gestapelt, getackert, geschaufelt, befüllt, bepflanzt, beschriftet und ein automatisches Bewässerungssystem installiert. Wir müssen gestehen, der Garten macht sich richtig gut vor den sandsteinernen Figuren, die die Fassade des Hofes schmücken. Auf dem Sitzpodest aus Paletten kannst du am Brunnen sitzen, dem Plätschern des Wassers lauschen und dabei Erdbeeren naschen. Als Ausstellungsbeitrag zum Thema Urban Gardening machen wir auf die Gemeinschaftsgärten in Dresden und ihre Funktionen in der Stadt aufmerksam. Wir zeigen die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstversorgung in der Stadt auf. Hier lassen sich eine Auswahl an essbaren Wildkräutern und -gehölzen, mehrjährigen, heimischen und exotischen Kräutern, sowie verschiedenen Gemüse- und Naschobstsorten bewundern.

 

Die Ausstellung ist von 10.5. – 3.11. jeden Tag (außer montags) geöffnet. Der Garten soll über die Ausstellungszeit hinaus bestehen und über Pflegepachten begärtnernt werden. Somit kann der Innenhof des Japanischen Palais dauerhaft ein Ort der gärtnerischen Begegnung sein. Anmelden kannst du dich hierfür unter email hidden; JavaScript is required.

Im Café „Wilde Flora“ kannst du außerdem fairen Kaffee oder Tee – mit gepflückten Kräutern aus dem Garten – trinken. Besonders hieran: der Null-Müll-Versuch des Cafés welches mit viel Liebe Alternativen zu Wegwerfprodukten ausprobiert und mit regionalen Zutaten arbeitet.

 

Komm vorbei, ernte und pflücke, pflanze und esse. Oder nimm einfach Platz und genieße – der Garten ist für alle(s) da!