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Frühlingsaufbruch: die Stadtkohlrabis topfen sich um

13. März 2026 von Anja Klengel

Mit dem Frühling verändert sich die Arbeit der Stadtkohlrabis. Vom Eise befreit tauchen auch wir wieder auf – aus Werkstätten und Kreativräumen von Kindertreffs, aus Hort- und Klassenzimmern. Dort haben wir überwintert und uns mit verschiedensten kreativen Materialien, auch aus der Natur, die Zeit werkelnd und gestaltend vertrieben. So entstanden Windlichter, Badekugeln, Spiele aus Eichelhütchen und Korken, bunte Bänder aus Wolle und viele farbenfrohe Bilder aus Wachs-, Öl- und Pastellkreiden.

Nun zwitschern die Vögel, die Frühblüher strecken ihre Köpfe aus der Erde, und die Sonne kitzelt uns. Wir planen wieder mehr Outdooraktivitäten ein – begleitet von viel Neubeginn: Sowohl in Gorbitz als auch in der Johannstadt verabschieden wir unsere bisherigen Hauptwirkorte und pflanzen uns an anderen Orten im Stadtgebiet neu ein.

Der Umzug des Johannstädter Kulturtreffs in das neue Stadtteilhaus bedeutet einen größeren Abschied – schließlich haben wir das Gartenlabor dort über viele Jahre hinweg gestaltet und begleitet. Umso mehr hoffen wir, auch am neuen Stadtteilhaus wieder vielfältige Beete, Nistplätze und Naturforscherecken einrichten zu können. Darüber hinaus sind wir weiterhin am Förderzentrum Dinglingerschule, auf dem Abenteuerspielplatz sowie auf vielen Stadtteilfesten und Kooperationsveranstaltungen aktiv und leben und vermitteln Werte wie Nachhaltigkeit, Toleranz und die Freude am gemeinsamen Gestalten.

In Gorbitz planen wir im neuen Außengelände des Familientreffs Puzzle vom Omse e.V. eine erste Gartenfläche anzulegen – einen Ort der Begegnung und zum Forschen, Entdecken, Bauen, Pflanzen, Gießen und Naschen. Perspektivisch benötigen wir hier rege Unterstützung durch die Familien vor Ort, besonders an heißen Sommertagen. Außerdem freuen wir uns auf unsere Exkursionen mit unterschiedlichen Kindergruppen in den Zschonergrund und zum Wandelgrund e.V. Auch hier besuchen wir weiterhin regelmäßig verschiedene Horteinrichtungen im Stadtteil mit niedrigschwelligen kreativen und naturbegegnungsorientierten Angeboten.

Und wer weiß – vielleicht entstehen auch weitere Workshops unter der Überschrift „Kunst trifft Natur“ in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten Annengarten in Löbtau?