Endlich Sommerferien!

Endlich heißt es: ausschlafen und die Seele baumeln lassen! Auch wir Stadtkohlrabis freuen uns über die Sommerferien.

Die letzten Wochen waren heiß, bunt, lebendig und vor allem grün. Wir hatten viel Spaß mit euch beim Basteln von Instrumenten aus Klopapierrollen und Kronkorken. Wir haben riesige Seifenblasen gezaubert, Kräuter erraten und daraus Kräutersalz hergestellt. Wir haben Insekten gezeichnet und geformt, Samenkugeln gerollt und natürlich immer wieder mit Füßen und Händen in der Erde gesteckt.

Kartoffeln, Kohlrabis, Tomaten und Melonen wurden gepflanzt, gegossen und gepflegt. Und zwischendurch konnten wir schon die ersten essbaren Blüten, Beeren und Radieschen naschen.

Einige von euch treffen wir ja auch in den Ferien wieder – letzte Woche gab es schon ein großes Hallo im Wandelgrund, wo wir gemeinsam die schönste Ringelbeete der Welt aus der Erde geholt und überm Feuer eine leckere Gemüsesuppe gekocht haben. Die Hühner wurden gefüttert, die Lämmchen und die Laufenten bewundert – und überhaupt waren es wunderschöne chillige Sommerferientage “auf dem Land”.

Nun wartet noch das Fußballturnier in Gorbitz auf uns, sollen Ollas und anderen Kleinigkeiten für unsere Hochbeete im Garten des Familientreff PUZZLE getöpfert werden, und natürlich brauchen unsere Melonenpflanzen regelmäßig Wasser. Wir freuen uns schon riesig auf alles was noch wächst – und ganz besonders auf eine leckerere Kartoffel-Kohlrabi-Fatsche im Herbst!

Wir wünschen euch und euren Familien sonnige, lustige und erholsame Sommerferien.

Hochbeete, Farbe, endlich Erde – jetzt fehlt nur noch die Melone!

Alles neu macht der Mai – so auch in Gorbitz. An verschiedenen Einsatzorten der Stadtkohlrabis stehen nun recycelte und auch neue Hochbeete, herrlich bunt „farbbeklatscht“ und bereit für alles, was da wachsen mag.

Im Familientreff Puzzle auf der Lise-Meitner-Straße haben wir inzwischen vier Beete aufgestellt und mit Landschaften, den Elementen, Tieren und wunderbaren Farbverläufen farbig gestaltet. Nun harren wir geduldig der Erdlieferung …

Doch wir wissen: was lange währt, wird gut! Geduldig sind wir in dieser Gartensaison nämlich nicht zum ersten Mal. Denn auch im Hort der 139. Grundschule am Omsewitzer Ring stand zunächst nicht ausreichend Erde zur Verfügung. Dafür warteten bereits von den Kindern vorgezogene Bohnen und Radieschen sehnsüchtig auf ihren Platz im Beet. Also wurde improvisiert: Etwas Erde fand sich irgendwie doch, und ganz nebenbei stapelten wir Hölzer wie die Biber.

Weitere Samen sind bereits ausgesät oder warten in Anzuchttöpfchen auf ihren Einzug ins Beet. Kohlrabis dürfen natürlich nicht fehlen, genauso wenig wie essbare Blüten, Erdbeeren und – darin sind sich wirklich alle einig – MELONE! Im Sommer braucht´s Melone!

Jetzt hoffen wir nur noch, dass uns die letzte Erdlieferung bald erreicht, damit unseren fruchtig-süßen Gartenträumen nichts mehr im Wege steht.

Endlich draußen – der Frühling ist da!

Mit den ersten warmen Tagen verlegten wir unsere Stadtkohlrabi-Projekte in der Johannstadt und in Gorbitz wieder nach draußen.

Gut gelaunt und mit viel Tatkraft packten die Kinder aus dem Hort der 139. Grundschule am Omsewitzer Ring 10 kräftig mit an: Schwere Autoreifen wurden bewegt, mit frischer Erde befüllt und mit geretteten Frühblühern sowie Samen für bienenfreundliche Wiesen bestückt.

Mit viel Fantasie und leuchtenden Farben entstanden in beiden Stadtteilen und an unterschiedlichen Einsatzorten außerdem kreative Pflanzentöpfe. Manche wurden mit Erde, Blumen- und Kräutersamen bestückt, andere mit Ablegern des Chinesischen Geldbäumchens bepflanzt. Diese Ableger haben inzwischen ihren Weg auf die Balkone in Gorbitz gefunden. Dort werden sie nun von den Kindern weiter gepflegt, beobachtet und beim Wachsen begleitet. So entstehen nicht nur neue Pflanzen, sondern auch eine besondere Verbindung zur Natur – mitten im urbanen Alltag.

Wir wünschen euch eine fröhliche Osterzeit, viel Zeit draußen im Grünen und den Mund voller Leckereien.

Frühlingsaufbruch: die Stadtkohlrabis topfen sich um

Mit dem Frühling verändert sich die Arbeit der Stadtkohlrabis. Vom Eise befreit tauchen auch wir wieder auf – aus Werkstätten und Kreativräumen von Kindertreffs, aus Hort- und Klassenzimmern. Dort haben wir überwintert und uns mit verschiedensten kreativen Materialien, auch aus der Natur, die Zeit werkelnd und gestaltend vertrieben. So entstanden Windlichter, Badekugeln, Spiele aus Eichelhütchen und Korken, bunte Bänder aus Wolle und viele farbenfrohe Bilder aus Wachs-, Öl- und Pastellkreiden.

Nun zwitschern die Vögel, die Frühblüher strecken ihre Köpfe aus der Erde, und die Sonne kitzelt uns. Wir planen wieder mehr Outdooraktivitäten ein – begleitet von viel Neubeginn: Sowohl in Gorbitz als auch in der Johannstadt verabschieden wir unsere bisherigen Hauptwirkorte und pflanzen uns an anderen Orten im Stadtgebiet neu ein.

Der Umzug des Johannstädter Kulturtreffs in das neue Stadtteilhaus bedeutet einen größeren Abschied – schließlich haben wir das Gartenlabor dort über viele Jahre hinweg gestaltet und begleitet. Umso mehr hoffen wir, auch am neuen Stadtteilhaus wieder vielfältige Beete, Nistplätze und Naturforscherecken einrichten zu können. Darüber hinaus sind wir weiterhin am Förderzentrum Dinglingerschule, auf dem Abenteuerspielplatz sowie auf vielen Stadtteilfesten und Kooperationsveranstaltungen aktiv und leben und vermitteln Werte wie Nachhaltigkeit, Toleranz und die Freude am gemeinsamen Gestalten.

In Gorbitz planen wir im neuen Außengelände des Familientreffs Puzzle vom Omse e.V. eine erste Gartenfläche anzulegen – einen Ort der Begegnung und zum Forschen, Entdecken, Bauen, Pflanzen, Gießen und Naschen. Perspektivisch benötigen wir hier rege Unterstützung durch die Familien vor Ort, besonders an heißen Sommertagen. Außerdem freuen wir uns auf unsere Exkursionen mit unterschiedlichen Kindergruppen in den Zschonergrund und zum Wandelgrund e.V. Auch hier besuchen wir weiterhin regelmäßig verschiedene Horteinrichtungen im Stadtteil mit niedrigschwelligen kreativen und naturbegegnungsorientierten Angeboten.

Und wer weiß – vielleicht entstehen auch weitere Workshops unter der Überschrift „Kunst trifft Natur“ in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten Annengarten in Löbtau?

Apfelsaft, Blätterkronen und bunte Herbsttage mit den Stadtkohlrabis in Gorbitz

Was für ein Apfeljahr! Mehrfach hatten wir in diesem Herbst die Möglichkeit, mit den Kindern aus Gorbitz auf den umliegenden Streuobstwiesen Äpfel zu sammeln und sie in köstliche Leckereien zu verwandeln. Auch im Wandelgrund sammelten wir Äpfel, schnitten und schredderten sie, um sie zu frischem Saft zu pressen. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Arbeit hinter einem Glas Apfelsaft steckt! Trotzdem konnten die Kinder kleine Mengen in ihre Wasserflaschen füllen und als Kostprobe mit nach Hause nehmen. Im Wandelgrund gibt es nicht nur Äpfel, sondern auch Schafe und Hühner, die man füttern und streicheln kann. Die Bienen schwärmen nicht mehr aus, denn die Tage werden immer kälter…

Neben diesen besonderen Ausflügen besuchen wir regelmäßig die Horte der 139. Grundschule am Omsewitzer Ring 10 und 4 sowie den Kindertreff Puzzle, um mit kreativen Angeboten neue Ideen umzusetzen. Mit Pastellkreiden haben wir gemeinsam Überraschungsbilder gestaltet, Blätter zu Kronen geknüpft, Frottagen gemacht, mit Kartoffeln gedruckt und dabei jeden Sonnenstrahl genossen, den wir noch erwischen konnten.

Zwergengold, Gartenfreuden & Kinderlachen – Wir Stadtkohlrabis in Gorbitz

Seit Anfang des Jahres sind wir Stadtkohlrabis nun auch in Gorbitz vertreten. Wir schauen zurück auf ein sehr buntes erstes halbes Jahr. Wir haben uns vertraut gemacht mit der Vielfältigkeit, die dieses Stadtgebiet ausmacht: den unterschiedlichen Straßenzügen, grünen Oasen, dicht besiedelten Wohngegenden und den fast schon ländlich anmutenden Randgebieten, die sich hervorragend für Ausflüge in die Natur anbieten.

Auf dem Gelände des Stoffwechsel e.V. und der Integrationsgesellschaft am Omsewitzer Ring 10 haben wir einen ersten kleinen Stadtgarten angelegt. Natürlich wuchsen dort Kohlrabis – längst genascht! Aber auch Erdbeeren, Kräuter und ein paar Blumen haben dort Platz gefunden. Ganz von allein offenbarten sich uns zahlreiche Kartoffelpflanzen, die wir gern noch dieses Jahr gemeinsam mit Kindern ernten und verarbeiten wollen.

Unterstützung beim Gießen, Naschen und Ernten haben wir von den Kindern aus der 139. Grundschule, die sich in zwei verschiedenen Horten des Bürgerhilfe Sachsen e.V. im nahen Umkreis befinden und mit denen wir im 14-tägigen Wechsel Kontakt pflegen. An vielen Mittwochnachmittagen waren wir dort mit verschiedenen Materialien wie Holz, Ton und Pflanzen kreativ tätig, haben gemalt, gebastelt und gewerkelt.

Auf dem Westhangfest im Juni haben wir zahlreiche Samenkugeln in Umlauf gebracht und viele neue Kontakte geknüpft.

Inzwischen kennen uns auch die Kinder vom Kindertreff Puzzle (Omse e.V.) recht gut. Auch dort waren wir gemeinsam im Hinterhof kreativ, haben Müll eingesammelt und einen ersten Ausflug in den Omsewitzer Grund gemacht. In Zukunft wollen wir dies wiederholen und auch in den Zschoner Grund oder den Wandelgrund ausfliegen.

Im Zschoner Grund fanden in den Sommerferien wunderbare Schatzsuchen statt – mit Kindern aus den Horten der 139. sowie der 37. Grundschule. Wir haben den Wald der Wilden Zschone besser kennengelernt, Bäume vermessen, Naturgeräuschen gelauscht und letztlich Zwergengold gefunden – auch wenn uns der freche Omsewitz beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Auch im Wandelgrund kann man eine wunderbare Zeit in der Natur erleben. Mit Kindern aus der 37. Grundschule haben wir erfahren, wie dort Gemüse angebaut wird. Wir haben gesehen, wie Hühner, Schafe und Bienen aufwachsen und gut leben können. Gemeinsam haben wir Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse geerntet, eine leckere Suppe gekocht, genossen und auf dem Hof von Ludwig und Lena gespielt. Wir freuen uns auf weitere tolle, kreative Naturbegegnungsangebote an diesem Ort!

Kunst trifft Natur: Die Welt braucht bunte Donnerstage

Seit dem Frühjahr gibt es bei uns eine kreative Veranstaltungsreihe in der Kunst und Natur eine Verabredung haben. Einmal im Monat wird das Gartenlabor im Johannstädter Kulturtreff ein Outdoor-Atelier, in dem inspiriert von der Natur wunderbare Kunstwerke entstehen, in dem die Zeit ein bisschen langsamer vergeht, wir lauschen, forschen, spielen und gemeinsam gestalten.

Jeder dieser Tage hat eine Farbe zum Motto und Anja bringt eine kreative Technik mit. Dann malen, zeichnen, formen, weben, kleben, … wir gemeinsam. Manchmal begleitet uns eine Geschichte oder auch Musik, zum Beispiel von einer HandPan.

Und wie von Zauberhand füllt sich auch eine kleine Tafel mit passenden farbigen Snacks. Toll, dass uns Franzi – die kennt ihr schon vom Funkenflug – häufig dabei unterstützt. Am roten Donnerstag gab es dank ihr außer roter Beeren nämlich sogar gefüllte Paprikaschoten. Am blauen Donnerstag hat Tina wunderbare Blaubeermuffins gezaubert. Und am grünen Donnerstag gab es saure Gurken und leckerste Kräuterbutter auf frischem Brot. Herrlich, so nach getaner „Arbeit“ zusammen zu kommen.

Bisher entstanden an unseren farbigen Donnerstagen Bilder aus Sand und roter Erde, geschmückt mit kleinen Edelsteinen, und zahlreiche Cyanotypien – das sind Blaudrucke, welche die Sonne zaubert. Ganz ohne Kamera lassen sich so wunderschöne Abdrücke von Pflanzen erstellen, die man mit Buntstiften auch noch weiter gestalten kann. An unserem Veranstaltungstag war es sehr wolkig und wir mussten lange warten bis die Sonne das Solarpapier verwandelt hat. In der Zwischenzeit konnten wir jedoch Blaubeeren naschen und einen Specht beobachten. Am grünen Donnerstag haben wir mischend erforscht wie viele Grüntöne es wohl im Garten des Kulturtreffs gibt und ihnen unsere eigenen Namen verpasst. Moosgrün, Mir-ist-übel-Grün, Donnerstagabend-Grün … Legt euch doch auch mal in euren Lieblingsgarten und versucht neue Grüntöne zu entdecken!

Und wenn ihr auch mal dabei sein wollt kommt doch gern im August oder September vorbei:

Der 28.08.2025 steht ganz im Zeichen der goldenen Astgabel. Wir weben Teppiche zwischen Holz, schmücken diese mit Fundstücken aus der Natur und genießen die Augustsonne.

Am 18.09.2025, wenn der Herbst naht wollen wir mit den bunten Fundstücken aus dem Kulturtreffgarten LandArt erschaffen – Kunstwerke, die der Wind, der Regen und die Sonne im Laufe der Zeit verwandelt.

Seid gern dabei!